Die Schatzkammer der Natur ist auch in der Stadt prall gefüllt

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Die 10 Kräuterwesen

– verfasst von Aileen

Einst gab es einen magischen Ort,
das Klosterstift zu Heiligengrabe – von hier wollte niemand mehr fort.
Eines Tages trafen sich 10 Kräuterwesen hier,
sie strebten nach Ruhe, Selbstheilung und nahmen insbesondere
Wunderkräuter ins Visier.
Ob Giersch, Linde, Spitzwegerich oder Braunelle,
damit heilten sie jede wunde Stelle.
Wie ein Wunder verschwand jeglicher Schmerz,
denn alle 10 Wesen schlossen einander ins Herz.
Jedes der 10 Kräuterwesen war bewandert und ganz wunderbar,
noch dazu sehr wissbegierig, das ist wahr.


Das erste Kräuterwesen studierte das Oxymel-Buch im Detail,
ihre Liebe versprach sie der Akelei und genoss den Maronenbrei.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Steffi erzähl ich auf Papier.
Das zweite Kräuterwesen begegnete jedem Lebewesen von Schnecke bis
Mops Anton mit größtem Respekt
und war ganz happy, wenn es Rosinen entdeckt.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Heike erzähl ich auf Papier.
Das dritte Kräuterwesen sprach mit Pflanzen im gehobenen Stil,
tschechische Kenntnisse gehörten zu seinem Profil.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Roland erzähl ich auf Papier.
Das vierte Kräuterwesen strahlte eine besondere Ruhe und Gelassenheit aus,
sie war die liebevolle Naschkatze im Wulffenhaus.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Ina erzähl ich auf Papier.
Das fünfte Kräuterwesen besaß eine ausgezeichnete Beobachtungsgabe,
erspürte mit feinfühligem Blick die filigranen Augenbrauen der Schafgarbe.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Sabine erzähl ich auf Papier.

Das sechste Kräuterwesen war für alles zu begeistern
und konnte jede Aufgabe sehr flink meistern.
Ganz besonders interessiert war es am Lindenkakao,
er entspannt und hält warm – ganz genau.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Ulrike erzähl ich auf Papier.
Das siebte Kräuterwesen war blitzschnell und leichtfüßig wie ein Wirbelwind,
sammelte mit Vorliebe und Geschick Brennnesselsamen ganz geschwind.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Mama erzähl ich auf Papier.
Das achte Kräuterwesen brachte jeden zum Lachen,
selbst der Sauerampfer verwandelte sich in den Lachampfer
und konnte es nicht fassen.
Welches Wesen verbirgt sich hier? Von Romi erzähl ich auf Papier.
Das neunte Kräuterwesen kannte jedes Blatt
und wusste, welche Pflanze Heilkraft hat.
Mit Herz und Wissen, sanft und weise,
ging sie mit allen Wesen auf eine Kräuterreise.
Ein Vorbild ist Beate – das ist klar,
so ein märchenhaftes Kräuterwesen ist rar.


Fortan pflegten wir mit Liebe Kraut für Kraut,
Beates Rat ist uns nun vertraut.
Das zehnte Kräuterwesen – das bin ich,
für die inspirierende Zeit mit euch möchte ich Danke sagen – ganz feierlich!
Der Abschied ist nah, ich werde euch vermissen,
auch die Kräuterlein mit ihrem Heilkräftewissen.
Der Kräuterzauber aber bleibt und begleitet uns weiter,
so stimmt er uns auf unseren Wegen fortwährend heiter.

Rosenblütenoxymel

Eine pure Geschmacksexplosion. So lecker, dass wir in einem der Wildkräuter Wochenendseminare täglich Rosenblütenoxymel genießen konnten. Glücklicherweise war es ein mit reichlich Rosenblüten bedachtes Jahr.

Unsere einheimische „Waschnuss“ – die Rosskastanie

Mit (bunte Wäsche) oder ohne Schale (weiße Wäsche) zum Waschen für leicht verschmutzte Wäsche. Auch Efeu – für dunkle Wäsche – ist eine gute Möglichkeit leicht verschmutzte Kleidung wieder sauber zu bekommen. In früheren Zeiten wurde die Wurzel des Seifenkrautes zum Waschen verwendet, jedoch geht dies auch mit dem blühenden oberirdischen Teil des Seifenkrauts. Heutzutage wird diese Methode anscheinend noch in Museen angewandt, da die dortigen Stoffe so empfindlich sind, dass sie bei herkömmlichen Waschmitteln leicht zerstört werden könnten.

Unsere Mitnehmsel

– gefertigt aus unseren selbst gesammelten wilden Schätzen der Natur, Kräutern, Harzen und Gewürzen: Kräuter- und Gewürzsalbe, wildes Kräutersalz und Wiesen-After-Eight aus den jungen Blättern der Gundelrebe

Gesammelte Werke

Auf dem Gelände des Klosterstifts für unsere Mitnehmsel und Mahlzeiten gesammelte Schätze, frisch, bunt, lecker, voller wertvoller Inhaltsstoffe und extra für unsere Ernte-Streifzüge von den fleißigen Gärtnern stehen gelassen.

Klosterstift zum Heiligengrabe

Es ist jedesmal wieder etwas Besonderes hier sein zu dürfen, in dieser wunderschönen Idylle des Klosters. Hier kommen wir zur Ruhe, können die Seele baumeln lassen, Kraft tanken für kommende Herausforderungen des Alltags.

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